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Die nächste Session findet vom 20. - 21. November 2019 in Leipzig statt.

 

Human-Digitale Teams - wie in Zukunft Künstliche Intelligenzen und Menschen in Teams zusammenarbeiten

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Durch die stark steigende Anzahl an Datenpunkten, die wachsende Leistungsfähigkeit von Sensoren und die Vernetzung zahlreicher Prozesse, wachsen die im Unternehmen anfallenden Datenmengen rasant. Gleichzeitig erwarten wir bis zum Ende dieses Jahrzehnts branchenübergreifend erhebliche Fortschritte bei der Entwicklung von Systemen künstlicher Intelligenz. Mit der wachsenden Leistungsfähigkeit künstlicher Intelligenzen steigen die Möglichkeiten aus den neugewonnenen Daten, konsolidierte Informationen zu gewinnen.

 

Die Fähigkeit standardisierte Vorgänge laufend zu überprüfen, die größere Zuverlässigkeit im Vergleich zu menschlichen Mitarbeitern, die Verfügbarkeit rund um die Uhr und die Bewältigung einer höheren Datenintensität und -komplexität sind bereits lang bekannte Stärken von IT-Systemen. Mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz wachsen die Einsatzgebiete von IT-Systemen jedoch dramatisch. Systeme künstlicher Intelligenz sind schon heute mehr und mehr in der Lage, durch Sprachanalyse in Echtzeit, Emotionserkennung, der Analyse des Sozialverhaltens und der Persönlichkeit weitere Ebenen des Geschehens zu erschließen - sowohl mit Blick auf die Kollegen als auch im Umgang mit dem Kunden, dem Zulieferer oder in der Produktion.

In einer nahen Zukunftsperspektive sind Maschinen mindestens ebenso gut darin, Abläufe zu erlernen und sie sicher zu interpretieren, wie Menschen. Sie werden damit schnell und zuverlässig Gefahren und Probleme erkennen. Zunächst in Echtzeit, dann auch präventiv. Dies führt im nächsten Schritt dazu, dass sich Kontrolle und Betrieb nicht nur noch enger vernetzen, sondern auch eine Optimierung der Sollwerte des Betriebs stattfindet – durch künstliche Intelligenz. Für die Gestaltung von Arbeitsprozessen ist dies Herausforderung und Chance zugleich. Es bedeutet: Nicht nur wird die Arbeit in jeder Hinsicht IT-gestützt. Die IT emanzipiert sich auch zunehmend von der Rolle des unterstützenden Hilfsmittels hin zu einem eigenständig intelligenten Akteur im Unternehmen. Aus dem Instrument Computer wird der digitale Kollege, der dem Menschen auf Augenhöhe begegnet. Das ist die entscheidende Veränderung der Arbeit im Zuge der Digitalisierung.

 

Wie werden Künstliche Intelligenzen zu Teammitgliedern, die im Sinne des Unternehmens handeln?

Heute ist es Gegenstand intensiver Forschung, zu erkennen, welche Vorurteile ein künstlich intelligentes System besitzt und wie diese behoben werden können. Wie gehen Unternehmen in Zukunft mit diesen Vorurteilen um? Wie können sie den Bias einer KI erkennen und wie können sie den gewünschten Bias antrainieren? Und was ist die Grundlage dieses Bias? Sind es ethische Werte, Unternehmenswerte oder entscheidet letztlich jeder Team-Leader selbst über solche Fragen? Nach welchen Kriterien werden Künstliche Intelligenzen in Unternehmen agieren?

 

Welche Kompetenzen benötigen die Menschlichen Mitarbeiter in Human-Digitalen Teams der Zukunft?

Hier liegt auch die konstruktive Antwort auf die Angst der Menschen vor Verdrängung durch Technologie: Die Grundlage, um Anforderungsprofile an die Berufe und Tätigkeiten der menschlichen Kollegen im Team anzupassen und zukunftsweisend zu beschreiben. Wie können sich menschliche Mitarbeiter in Human-Digitale-Teams bestmöglich integrieren oder andersrum gefragt, wie können Team-Leader eine Künstliche Intelligenz zu einem vollwertigen Teammitglied werden lassen?

 

Wie kann die Zusammenarbeit im Team zwischen menschlichen und digitalen Kollegen gestaltet werden?

Die Grundregel jeglicher Teamentwicklung beansprucht auch im digitalen Zeitalter Geltung: Ein Team ist nur so gut, wie es die Unterschiedlichkeit der verschiedenen Kompetenzen zu nutzen vermag. Doch was ist das Äquivalent von Kommunikationsregeln und Teambildungsmaßnahmen für Human-Digitale-Teams? Wie werden sie gestaltet und wie arbeiten sie in Zukunft zusammen? Welche Do‘s und Don‘ts gibt es beim Aufbau dieser Teams?

  

 


Wissenschaftlich begleitet durch...

 

 

 

Dr. Florina Speth

Senior Researcher 

 

 

 

Jan Berger

CEO

 




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